Stand: 15. September 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Quenralix (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Auftraggeber für die Reinigung, Reparatur und den Transport handgeknüpfter Teppiche. Sie gelten für alle Aufträge, die mündlich, schriftlich oder elektronisch erteilt werden, sofern keine abweichenden Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden. Maßgeblich ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber einen Auftrag erteilt und der Auftragnehmer diesen annimmt. Die Annahme kann mündlich, schriftlich oder durch Beginn der Leistungserbringung erfolgen. Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen zunächst eine unverbindliche Kontaktaufnahme dar. Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge abzulehnen, insbesondere wenn der Zustand des Teppichs eine fachgerechte Behandlung nicht erlaubt oder die gewünschte Leistung mit den angewandten Methoden nicht vereinbar ist.
Der Auftragnehmer erbringt Leistungen der Reinigung, Reparatur und Restaurierung handgeknüpfter Teppiche. Der genaue Leistungsumfang wird vor Auftragserteilung besprochen und schriftlich oder mündlich vereinbart. Ergeben sich bei der Begutachtung des Teppichs Umstände, die eine Änderung des vereinbarten Leistungsumfangs erfordern oder sinnvoll erscheinen lassen, informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber und holt dessen Zustimmung ein, bevor er mit der geänderten Leistung beginnt.
Der Auftragnehmer bietet den Transport von Teppichen mit eigenem Fahrzeug an. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, den Teppich zum vereinbarten Zeitpunkt zugänglich zu machen. Teppiche werden ausschließlich aufgerollt transportiert, nicht gefaltet. Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die während des Transports durch sein Verschulden entstehen. Für Vorschäden, die vor der Abholung bestanden, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung, sofern diese im Abholprotokoll dokumentiert sind.
Preise werden individuell nach Größe, Zustand und Leistungsumfang vereinbart. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Bei Verzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß §§ 286, 288 BGB.
Nach Abschluss der Arbeiten übergibt der Auftragnehmer den Teppich an den Auftraggeber. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Übergabe, schriftlich zu rügen. Versteckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung zu rügen. Bei unterbliebener rechtzeitiger Rüge gilt die Leistung als genehmigt.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstehen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens. Eine Haftung für vorhandene Vorschäden, die bei der Begutachtung festgestellt und dokumentiert wurden, ist ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer bewahrt den Teppich mit der gebotenen Sorgfalt auf. Wird ein fertiggestellter Teppich nicht innerhalb von vier Wochen nach Benachrichtigung abgeholt oder abgeliefert, kann der Auftragnehmer für die weitere Aufbewahrung eine angemessene Vergütung verlangen.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, Frankfurt am Main. Für Verbraucher gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nur, soweit sie nicht durch zwingende gesetzliche Regelungen ausgeschlossen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.